Herr Seiters ist ausgebildeter und erfahrener Mediator; dieses vor allem im Umgang mit Streitigkeiten unter Heilberuflern im Rahmen ihrer Tätigkeitsfelder. Er erfüllt in seiner Person die Voraussetzungen des § 7a BORA sowie die des §5 Abs. 1 des Mediationsgesetzes.

Mediation kommt von mediare und heißt „vermitteln“. Der Mediator als Träger dieser Aufgabe wurde erstmalig im Jahre 1648 erwähnt. Es waren Mediatoren, die maßgeblich dazu beitrugen, dass der Westfälische Frieden in Münster und Osnabrück zustande kam.

Ein Anwaltsmediator, also ein Rechtsanwalt, der zugleich ausgebildeter Mediator ist, arbeitet regelmäßig mit dem Ziel der Vermittlung in einem Konflikt. Dabei können spezielle Rechtskenntnisse in besonderen Rechtsgebieten eine Hilfe sein. Bei der Anwaltsmediation geht es also um eine besondere Art der Konfliktlösung, genauer: um ein besonderes Verfahren zur außergerichtlichen Lösung rechtlicher Konflikte.

Ziel der Mediation ist dabei weniger der Abschluss eines klassischen Vergleiches. Es geht nicht darum, dass die Parteien sich irgendwie einigen. Bei einem vordergründigen „Burgfrieden“ verlieren häufig beide Seiten - mehr oder weniger. Bei der Mediation kommt es deshalb darauf an, die tatsächlich hinter dem Konflikt liegenden Positionen und Interessen herauszuarbeiten, um dann auf einer Grundlage gegenseitigen Verstehens ein neues Ziel zu definieren. Häufig gibt es dann tatsächlich mehrere Gewinner.

Zur Haltung des Mediators.

Um ein solches Ziel zu erreichen, bedarf es einer gewissen Erfahrung. Vor allem muss der Mediator gelernt haben, sich selbst zurück zu nehmen. Denn es geht nicht um seine Lösungen, sondern um die eigenen Lösungen der Parteien. Der Mediator muss daher in besonderer Weise in der Lage sein, Sache und Person voneinander zu trennen. Weiter muss er um die Mechanismen wissen, die gegenseitiges Verstehen bedingen oder verhindern können. So können etwa individuelle Arten der Wahrnehmung ein Konfliktpotenzial enthalten, das es manchmal zunächst aufzudecken und anzuerkennen gilt.

Wer sich als Rechtsanwalt „Mediator“ nennen will, muss sich einer Ausbildung unterziehen.
Nur wenn er diese, besonderen Kriterien gerecht werdende Ausbildung erfolgreich absolviert hat,
darf er gem. § 7a der Berufsordnung der Rechtsanwälte den Titel „Mediator“ führen, z. B. auf seinem Briefkopf.

Herr RA Seiters arbeitet nach einem bestimmten Phasenmodell,
das auf die Einhaltung bestimmter Prinzipien besonderen Wert legt.

Die Prinzipien werden bereits in der ersten Phase der Mediation erläutert.
Danach können die Parteien regelmäßig sachgerecht entscheiden,
ob sie sich auf den Mediationsprozess einlassen wollen.

Die Prinzipien der Mediation sind - schlagwortartig benannt:

  • - Allparteilichkeit
  • - Vertraulichkeit
  • - Informiertheit
  • - Freiwilligkeit
  • - Eigenverantwortlichkeit - Selbstbestimmtheit
  • - Ergebnisoffenheit

 
Für Herrn Seiters ist die Mediation nach allem eine Alternative zum Gerichtsverfahren.